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Die günstigsten Plätze für digitale Nomaden


Wenn man beides gleichzeitig tut, also reisen und arbeiten, ist es besonders wichtig, dass man Destinationen wählt, die die richtigen Voraussetzungen erfüllen.

Sicherlich braucht ein digitaler Nomade eigentlich nur zwei Dinge – Strom und Internet.
Aber auf Dauer sind noch ein paar Dinge drumherum notwendig, soll die Arbeit Spaß machen, soll man produktiv und kreativ sein können.
Ein Internet sollte nicht nur vorhanden sein, es sollte auch schnell sein. Ich habe schon Internet-Verbindungen erlebt, da dauerte das Öffnen einer simplen Email fünf Minuten. So kann man natürlich unmöglich professionell arbeiten.
Und wenn es ausreichend schnell ist, sollte es zudem auch noch verlässlich sein. Es ist verdammt ärgerlich, wenn mitten im Schreiben der Strom ausfällt und nicht Gespeichertes verloren geht oder man für die nächsten paar Stunden blockiert ist.

Worauf kommt es weiter an, um von einer guten Destination für digitale Nomaden zu sprechen?
  • Die Lebenshaltungskosten sollten moderat sein.
  • Die Rechts- und Sicherheitslage sollte gut sein.
  • Es sollten ausreichend kulturelle und sonstige Freizeit-Angebote vorhanden sein.
  • Das Wetter sollte gut sein.
  • Steuern sollten möglichst keine anfallen.
Es gibt im Internet eine sehr brauchbare, englische Seite, auf der sich digitale Nomaden ausführlich informieren können, welche Locations für sie am geeignetsten sind. Die Seite https://nomadlist.com/ beschreibt über 250.000 Data Points in mehr als 1.250 Städten auf der ganzen Welt. Alle Daten sind aus erster Hand, denn sie stammen von anderen digitalen Nomaden, die selber jeweils dort waren.

Die riesige Liste lässt sich sehr gut sortieren nach Dutzenden Kriterien wie zum Beispiel
•    Lebenshaltungskosten (kurz, lang, Familie)
•    Flugkosten
•    Internetgeschwindigkeit
•    Entfernung vom aktuellen Standort
•    Nomad Score
•    Wetter
•    Temperatur
•    Sicherheit (speziell auch Sicherheit für Frauen)
•    Spaß
•    Andere digitale Nomaden vor Ort
•    Und vieles, vieles mehr

Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift waren dies die vordersten Plätze gemäß „Nomad Score“:
  1. Canggu (Bali, Indonesien)
  2. Bangkok (Thailand)
  3. Budapest (Ungarn)
  4. Chiang Mai (Thailand)
  5. Ho Chi Minh City (Vietnam)
  6. Barcelona (Spanien)
  7. Medellin (Kolumbien)
  8. Phuket (Thailand)
  9. Kiev (Ukraine)
  10. Las Vegas (Nevada, USA)
  11. Moskau (Russland)
  12. Kuala Lumpur (Malaysia)
  13. Timisoara (Rumänien)
  14. Prag (Tschechien)
  15. Bukarest (Rumänien)
  16. Ubud (Bali, Indonesien)
  17. Wien (Österreich)
  18. Cluj/Hermannstadt (Rumänien)
  19. Phoenix (Arizona, USA)
  20. Los Angeles (Kalifornien, USA)
Bezüglich Lebenshaltungskosten sieht die Rangliste folgendermaßen aus:
1.    Constantine (Algerien)
2.    Kananga (DR Kongo)
3.    Hama (Syrien)
4.    Aleppo (Syrien)
5.    Port Said (Ägypten)
6.    Allahabad (Indien)
7.    Tirupur (Indien)
8.    Nanyang (China)
9.    Damaskus (Syrien)
10.    Kinshasa (DR Kongo)
11.    Sargodha (Pakistan)
12.    Kano (Nigeria)
13.    Aligarh (Indien)
14.    Tabriz (Iran)
15.    Gujranwala (Pakistan)
16.    Ahvaz (Iran)
17.    Gizeh (Ägypten)
18.    Moradabad (Indien)
19.    Faisalabad (Indien)
20.    Banjul (Gambia)

Wie man sieht, ergibt das Kriterium „Cost of Living“ ein völlig anderes Bild und weist nicht unbedingt attraktive Städte auf. Es kommt als auf die richtige Mischung der Kriterien an. Ein schnelles und zuverlässiges Internet ist die Grundvoraussetzung, um mit Kunden und Partner ortsunabhängig arbeiten zu können. Speziell um Lebenshaltungskosten weltweit zu vergleichen, ist auch diese Seite sehr geeignet:

Die Lebenshaltungskosten sind zwar ein wichtiger Punkt (vor allem, wenn man noch neu in diesem Metier ist und noch nicht so viel verdient), aber folgende Dinge sollten auch bedacht werden:

Co-Working & Co-Living Places
Heutzutage haben alle Hotels und Resorts kostenloses WiFi. Aber nicht jedem liegt es, einsam und allein im Zimmer zu arbeiten. Viele brauchen Gleichgesinnte um sich, um produktiver zu sein. Und gerade für Neulinge ist es von großem Vorteil, wenn man sich von den alten Hasen Tipps geben lassen kann. Neben der Arbeit bleibt meist noch viel Freizeit übrig. Hier trifft man leicht Leute, mit denen man Spaß haben kann.

Visum
Mit dem richtigen Pass (Deutschland, Österreich, Schweiz und so manches andere Land) kann man problemlos in die meisten Länder visafrei einreisen und in der Regel 30 Tage bleiben.
Wenn es einem in dem Gastland aber besonders gut gefällt, wäre es schön, wenn man sein Visum ohne große Umstände verlängern könnte.

Wetter & Klima
Trocken, warm und sonnig – so lieben die meisten Menschen das Wetter. Erkundige Dich, wann die beste Reisezeit ist und wann es zu kalt oder zu nass ist. Tropische Regenzeiten lassen unglaubliche Mengen Wasser vom Himmel stürzen und sind eher abzuraten.
Sandstürme oder frostige Nächte sind auch nicht jedermanns Sache.

Sicherheit
Es versteht sich von selbst, dass man sich nicht unnötigen Gefahren aussetzt, überfallen oder entführt zu werden. Auch Selbstmord-Attentäter und sonstige Terrorakte stören das Geldverdienen.

Unterhaltung & Kultur
Arbeit ist nicht Selbstzweck, sondern man arbeitet, um zu leben. Dazu gehört – wenn man sowieso schon in einem fremden Land ist, neue Kulturen und andere Menschen kennenzulernen. Essen, Entertainment, Besichtigungen und vieles mehr sollten bei der Reiseplanung mit berücksichtigt werden, um den Aufenthalt erfolgreich abzurunden.

Über Nomad City in Las Palmas auf den Kanarischen Inseln schrieb Spiegel online:
„Wer zum Arbeiten nur ein Notebook braucht, muss nicht im deutschen Winter hocken. Immer mehr Freiberufler ziehen 25 Grad und Strandnähe vor – etwa auf den Kanaren.“ Webseite: https://www.nomadcity.org/

Ende der Leseprobe aus "Digitale Nomaden arbeiten von überall – am Strand und auf der ganzen Welt"

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