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Kuriose Meldungen 9

Österreich: Autofahrer müssen an der Grenze Polizisten suchen
Ein Österreicher fuhr mit seinem Auto nach Slowenien – dafür erhielt er nun einen Bußgeldbescheid über 50 Euro, wie ORF berichtet. Der Vorwurf: Er habe sich der Grenzkontrolle entzogen.

Der Beschuldigte hat dagegen Einspruch eingelegt, denn dies war seiner Darstellung nach wirklich passiert: Er benutzte einen Grenzübergang, der nicht permanent besetzt ist. Er habe sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gehalten und auch das Stopp-Schild beachtet. Doch weit und breit sei kein Polizist zu sehen gewesen, so dass er weiterfuhr.
Doch die österreichische Polizei argumentiert: Autofahrer müssten die Grenzbeamten suchen, falls diese nicht auf ihrem Posten seien. Bei Grenzübergängen mit unregelmäßigen Kontrollen liege es in der Pflicht des Autofahrers, sich zu vergewissern, ob eine Grenzkontrolle stattfindet oder nicht. „Wenn man nicht weiß, ob ein Beamter da ist, muss man sein Fahrzeug anhalten und schauen, ob ein Grenzbeamter da ist“, zitiert der ORF einen Sprecher der Polizei. (Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Kehl: Frau weigert sich zu gehen nach Sex-Wochenende mit Zufallsbekanntschaft
In Kehl hatte ein 66-Jähriger eine Frau am Bahnhof kennen gelernt und zu sich nach Hause mitgenommen. Die beiden verbrachten das ganze Wochenende zusammen. Die Wohnung oder der Sex oder beides schienen der Frau so gut gefallen zu haben, dass sie am Montagmorgen – trotz Aufforderung – nicht mehr gehen wollte. Der Mann musste schließlich die Polizei rufen, die die Frau zum Verlassen der Wohnung überreden konnte… (Quelle: focus.de)

Feuersalamander soll Rundfunkgebühr zahlen
Der Beitragsservice für ARD, ZDF und Deutschlandradio, der früher GEZ hieß, nimmt das Gebühreneinsammeln überaus ernst. So sollte auch ein schwarz-gelber Feuersalamander zahlen…
Es begann alles mit einer scherzhaften Antwort. Der Maler Werner K. zog in seine neue Esslinger Wohnung und meldete sich ordnungsgemäß an. Aus irgendeinem Grund hatte diese zwei Hausnummern. Die Beamten vom Einwohnermeldeamt wollten wissen, wer denn unter der anderen Nummer anzutreffen sei und Werner K. sagte im Spaß: „Hans Werner, mein Feuersalamander.“

Den Beamten muss entgangen sein, dass das nicht ernst gemeint war, und so kam es, dass sie „Hans Werner Feuersalamander“ an den Beitragsservice meldeten.
Dieser bekam bald darauf Post von der Ex-GEZ, denn er sollte nun monatlich 17,98 Euro zahlen. Maler Werner K. nahm mit dem Beitragsservice Kontakt auf und musste feststellen, dass die Herrschaften ihrerseits keinen Spaß machten und hatte seine liebe Not, den Irrtum aufzuklären. Mit Hilfe der BILD-Zeitung gelangt es dann auch, den Fall für den Feuersalamander zu schließen.

Anders sieht es mit dem Rundfunkbeitrag für Werner K. selbst aus. Der hatte nämlich noch nie weder Fernseher noch Radio, aber das fällt der GEZ-Nachfolge-Organisation schwer zu glauben und wird immer noch überprüft…

Übrigens: Obwohl der Beitragsservice im letzten Jahr 2014 8,3 Milliarden Euro einnahm, forderten der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor und der WDR-Intendant Tom Buhrow in einem Interview noch mehr. Denn so könne man ein besseres Programm machen (!).
Und auf die Frage, warum der WDR-Intendant mehr verdiene als die Bundeskanzlerin, gab er zur Antwort: „Weil die Kanzlerin unterbezahlt ist.“

Sacramento testete giftige Chemikalien im städtischen Trinkwasser. Heimlich.
Die US-Stadt Sacramento hat ein Jahr lang giftige Chemikalien im Trinkwasser getestet, ohne die Bevölkerung darüber zu informieren. Dabei entstanden krebserregende Stoffe, die auch schon beim Duschen gefährliche Dämpfe bilden, die schon beim Einatmen gefährlich sind. Die Behörden geben an, sie wollten Geld sparen.
Die vierteljährlichen Tests wurden mehrfach verlängert, ohne dass sich die gewünschte Wasserreinigung zu niedrigeren Kosten realisieren ließ.

Um das Überschreiten bestimmter Grenzwerte zu verschleiern, wurden in betrügerischer Weise sogar Proben von anderen Wasserwerken zur Untersuchung eingeschickt. (Quelle: DWN)

Schweiz: Privatleute müssen Flüchtlingen hohen Standard bieten
Schweizer, die bei sich Flüchtlinge aufnehmen möchten, müssen diesen einen Komfort bieten, den der Staat selber nicht zur Verfügung stellt:
Beispielsweise muss jeder Flüchtling ein eigenes möbliertes Zimmer und eine eigene Dusche haben.
Eine Familie muss in einer eigenen Einliegerwohnung untergebracht werden…

Berlin: Banken bekommen kuriose Sicherung gegen Geldautomaten-Sprenger
Die Masche einiger Bankräuber, Geldautomaten zu sprengen, ist vielen Banken ein Dorn im Auge. Bei dieser Methode wird nicht nur das Geld entwendet, sondern es wird meistens eine kostspielige Renovierung der Räumlichkeiten nötig.
Zudem sind weitere Konsequenzen, dass die Kunden über längere Zeit keine Automaten benutzen können oder gar gleich die ganze Filiale für mehrere Tage geschlossen bleiben muss. Die Sicherheitsfirma Securitas montiert nun eine Sicherung, um das zu verhindern.
Im ersten Schritt werden die Bankräuber von dem Geld-Automaten direkt angesprochen. Bei fehlender Einsicht werden die Räuber dann rigoros eingenebelt. Diesen soll damit die Sprengung unmöglich gemacht werden, da der Nebel 40 Minuten lang so dicht ist, dass niemand mehr die Hand vor Augen sieht. (Quelle: berliner-kurier.de/shortnews.de)

Großbritannien: Firma erfindet wasserdurchlässigen Beton
Eine Baufirma in England hat einen Straßenbelag entwickelt, bei dem der Beton so porös ist, dass er pro Minute 4.000 Liter Wasser aufnehmen kann. So sollen nicht nur Pfützen und Aquaplaning, sondern auch Überschwemmungen verhindert werden.

Allerdings ist dieser Spezial-Beton nicht für Länder mit Bodenfrost geeignet. Das gefrierende Wasser würde das Material beschädigen. (Quelle: DWN)

DomRep: Mädchen oder Junge? In diesem Dorf weiß man das erst nach der Pubertät
In der Dominikanischen Republik gibt es ein kleines Dorf namens Salinas, in dem ungefähr einer von 90 neugeborenen Jungen als vermeintliches Mädchen zur Welt kommt.
Eine Erbkrankheit verhindert durch ein fehlendes Enzym in der Schwangerschaft die Bildung von Dihydrotestosteron (DHT). Das Sexualhormon sorgt gewöhnlich für die Ausbildung der äußeren männlichen Geschlechtsteile bei der Fötalentwicklung.

Bei den Betroffenen wird dann erst während der Pubertät durch eine erhöhte Ausschüttung von Testosteron der vermeintliche Geschlechtswandel nachgeholt. Die Hoden treten aus dem Unterleib heraus und die "Klitoris" wächst zu einem Penis heran. (Quelle)

Das ist vielleicht nur in den USA möglich:
17-jähriger Schüler aus North Carolina besaß Nacktfotos von sich selbst – und wurde nun wegen wurde wegen Herstellung und Besitz von Kinderpornografie angeklagt.
Die Bilder wurden im Zuge einer schulischen Untersuchung auf seinem Handy gefunden. Er hatte auch ein Nacktfoto seiner Freundin darauf. Dies war aber ein gesonderter Anklagepunkt.

Durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft konnte ein Gefängnisaufenthalt nach dem Erwachsenenstrafrecht wegen der Herstellung und dem Besitz von Kinderpornografie vermieden werden. Trotzdem wird er ab sofort in dem öffentlichen Register für sexuelle Straftäter geführt. (Quelle)

Noch ein lächerliches US-Urteil
In Kalifornien bekam ein Angeklagter sein Urteil: zwölf Monate und ein Tag Gefängnis. Das fand er aber lächerlich und lachte lauthals.
Der Richter wertete dies als Missachtung des Gerichts und verdoppelte kurzerhand die Strafe.
Das fand der Angeklagte nun gar nicht mehr lustig und legte Berufung ein.
Ein Bundesgericht entschied nun: Die Strafverdoppelung ist zulässig.

Bayern: Verarmte 103-Jährige will Großspende an Kirche wieder zurück haben
20.000 Euro hat eine mittlerweile 103-jährige Frau aus Oberfranken an die Kirche gespendet und nun will sie diese Summe wieder zurück haben.
Die verarmte Frau lebt in einem Heim und kann die Kosten nicht mehr bezahlen, so dass ein Anwalt die Spende an die evangelische Kirchengemeinde nun wieder zurück haben will.
Die Kirche ist nun empört und fühlt sich "moralisch in den Schwitzkasten genommen". Man müsse doch erstmal überprüfen, ob nicht Angehörige der Frau für das Heim aufkommen können. Nun landet die Angelegenheit wohl vor Gericht. (Quelle)

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© Copyright: Roland Benn
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