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Was ist Flaschengold?

Whisky wird auch als flüssiges Gold bezeichnet, teils wegen seiner Farbe, aber auch wegen seiner mitunter erstaunlichen Preise. Seit einigen Jahren haben sich Sammler-Whiskys zu einer interessanten und lukrativen Anlageklasse entwickelt.

Whisky soll in Schottland erfunden worden sein, allerdings halten sich auch die Iren für die Urheber. Auf alle Fälle destillierten schon im 5. Jahrhundert Mönche Gerstensaft und verabreichten ihn als Medizin. Den Gesunden schien das Getränk aber auch zu munden und so verschob sich die Nutzung immer mehr zum Genussmittel.

Damals war Whisky noch klar, die charakteristische goldbraune Farbe entstand erst, als man etwa ab dem 18. Jahrhundert Whisky in Fässern reifen ließ.

Als die Briten Nordamerika besiedelten, exportieren sie auch die Whisky-Herstellung. Da aber dort Gerste nicht so gut gedieh wie Roggen und Weizen entstanden die amerikanischen Sorten Rye, Bourbon, Corn und Tennessee und die Schreibweise änderte sich für die dortigen Produkte leicht in Whiskey.

Mittlerweile wird Whisky auch in Kanada und Japan, ja sogar seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland hergestellt.

Damit Whisky gute Preise erzielen kann, muss er grundsätzlich ein Single Malt sein. Das heißt, erstens aus einer einzigen Destillerie stammen, zweitens nur aus gemälzter Gerste hergestellt sein und drittens nicht mit anderen Sorten vermischt werden (dann wäre es "Blend"). Und viertens - last but not least - darf es nur eine geringe Zahl von abgefüllten Flaschen geben, deren Inhalt möglichst
lange gereift, also sehr alt ist. Mehrere Jahrzehnte sind hier keine Seltenheit und ein ganz wichtiger Faktor der Wertsteigerung.

Preisbeispiele:
  • Die auf 2.000 Stück limitierte Serie "Macallan MOP 7" wurde im Sommer 2020 für 3.298 Euro verkauft. Nur zwei Jahre später bekommt man ihn nicht mehr unter 3.800 Euro, was einer Wertsteigerung von immerhin 15% in weniger als zwei Jahren entspricht. Es dürfte noch lange nicht das Ende sein.
  • Eine Flasche Macallen von 1937 kann bei Händlern auch schon mal 54.900 Euro kosten.
  • Es sind aber auch ganz andere Preise möglich: 2018 ersteigerte in Edinburgh jemand eine seltene Flasche der Marke „Macallan“ für umgerechnet 947.000 Euro. Es gab von den 1926 hergestellten Whisky halt auch nur 24 Flaschen...
  • Der bisherige Auktions-Rekord liegt sogar bei 1,8 Millionen Euro, erzielt 2019 in Zürich für eine Flasche.
Solche Whiskys werden sicherlich nie getrunken werden, sie sind vielmehr begehrte Objekte reicher Sammler.

Wenn Sie beginnen möchten, Whiskys zu sammeln, sollten Sie sich auf den Plattformen whisky.de und whic.de umsehen. Dort werden immer wieder günstige Sammler-Editionen offeriert, wie z.B. aktuell die auf 337 Flaschen limitierte Serie „Macallan 24 Jahre Batch 21 - That Boutique-Y Whisky Company“ zum Preis von 1.490 Euro pro Flasche.

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© Copyright: Roland Benn / BIG BENN BOOKS


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