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Geschäftsidee:
Grabreden machen Ihr Konto fröhlich

Grabreden sind seit einiger Zeit nicht mehr das Monopol von Geistlichen, denn Millionen Bürger sind aus ihrer Kirche ausgetreten, teils aus ideologischen, teils aus kirchensteuerlichen Gründen.

Doch auch diese müssen früher oder später sterben. Und plötzlich stehen die Hinterbliebenen vor der Frage, wie denn die Beerdigung würdevoll durchgeführt werden soll? Der Verstorbene kann ja nicht einfach kommentarlos verscharrt werden; jemand sollte schon einen Nachruf machen, sein Leben und seine Verdienste würdigen und die Trauernden trösten...

Für solche konfessionslosen Begräbnisse werden eigens Grabredner engagiert.

Wenn Sie glauben, diese Geschäftsidee wäre etwas für Sie, weil Sie großes Einfühlungsvermögen haben, die Gabe besitzen, Trost und Hoffnung zu schenken, sprachlich gewandt sind und auch kein Lampenfieber vor Reden in der Öffentlichkeit haben, dann können Sie für eine Trauerrede von ca. 20 Minuten Länge stolze 150 bis 250 Euro verdienen. Wahrlich ein guter Stundenlohn für ein unkompliziertes Geschäftskonzept.

Dabei müssen Sie nicht bei jedem Todesfall eine völlig neue Rede stricken. Gekonnte Grabredner haben einen Fundus von 10-15 Konzepten, die auf verschiedene Situationen Bezug nehmen (Verstorbener ist Mann, Frau, Kind oder Jugendlicher; Todesursache natürlich oder Unfall usw.).

Wer eine Zeitlang auch als Unbeteiligter an verschiedensten Beerdigungen teilnimmt, erhält reichlich Anregungen.

Bei einem konkreten Auftrag besucht der Grabredner die Familie des Verstorbenen, um persönliche Details in Erfahrung zu bringen. Diese werden zuhause am Computer in das vorgefertigte Redekonzept eingearbeitet.

Über Anzeigen zwischen Todesanzeigen finden Sie Auftrageber.

Leichter tun Sie sich aber, wenn Sie sich bei diversen Beerdigungsinstituten persönlich vorstellen und  von diesen vermitteln lassen.

© Copyright: Roland Benn
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