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Sorglos leben mit 1000 Euro/Monat
in Südostasien


Sorglos leben mit 1.000 Euro im Monat in Kambodscha, Vietnam, Philippinen: 3 Billig-Paradiese in Fernost mit Preisen wie einst in Thailand vor 30 Jahren - Leseprobe aus «Leben im Ausland»

Nein, das Leben in Thailand ist nicht unbezahlbar geworden. Im Gegenteil: Im Vergleich zu Europa ist Thailand immer noch erfreulich preiswert – speziell wenn Sie Bangkok, Pattaya oder Phuket meiden und sich für den ruhigen Isan im Nordosten entscheiden. Aber Thailand ist in dem Teil der Welt nun mal Pionier der Preistreiber-Branche Tourismus, wo Vietnam und Kambodscha viel Aufholbedarf haben. Da ist sogar in den Metropolen Phnom Penh, Hanoi oder Saigon ein Leben für 1.000 Euro realistisch, und wenn Sie richtig sparsam leben wollen, geht´s in kleinen Orten noch sehr viel preiswerter. Das gilt auch für die Philippinen, wo Sie auf jeder der 7.107 Inseln sehr viel weniger Geld ausgeben als in Manila.

Zu Kambodscha fasse ich mich hier kurz, denn es ist ja noch nicht lange her, dass ich über dieses «Königreich der Wunder» berichtete.
Jetzt nur so viel:
Trotz der riesigen Tempelstadt Angkor Wat und ziemlich schnell wachsender Wirtschaft ist Kambodscha immer noch eins der ärmsten Länder in ganz Asien, in dem Arbeitnehmer im Schnitt 140 Dollar verdienen. Logisch, dass das Leben in so einem Land nicht viel kosten kann. Kein Wunder, dass viele Kambodscha-Besucher wiederkommen, um hier zu leben.

Drei Dinge wirken da zusammen: die freundlichen und aufgeschlossenen Menschen, die vermutlich niedrigsten Unterhaltskosten in ganz Asien und der völlig problemlose Aufenthalt:
Sie kaufen sich bei der Einreise für 35 Euro ein Business-Visum für 30 Tage, das im Reisebüro beliebig verlängert werden kann. 12 Monate kosten 285 Dollar; Sie können in Kambodscha leben, wo Sie wollen und aus- und einreisen, so oft Sie wollen. Nach Ablauf der 12 Monate verlängern Sie einfach um ein weiteres Jahr.

Ihre Kosten sind überschaubar: Für die ersten Urlaubstage tut es vielleicht eine einfache Bambushütte am Strand für ein paar Dollar. In Phnom Penh finden Sie Studio-Apartments ab 300 Dollar. Lebensmittel, Wein und Bier im Monat 250 Euro, Restaurant und Nachtleben 200 Dollar, Arztbesuch 20 bis 30 Dollar, Fahrten mit Tuk Tuks und Bussen 40 Dollar. Dazu Internet und Handy, und Sie bewegen sich mit 1.000 Dollar sogar in der Hauptstadt nicht mal an der Untergrenze.
Wenn Sie mehr wissen wollen, lesen Sie bitte hier weiter.

Philippinen: Die besten Ehefrauen der Welt im westlichsten Land Asiens
Es ist das Paradies, wenn Sie Sonne, Strand und Meer lieben. Es ist warm, aber nicht zu heiß: Meernähe sorgt ganzjährig für Temperaturen um 30 Grad. Und es ist eine gute Alternative zum Winter in Europa: Wenn es hier friert und schneit, fällt dort der wenigste Regen. Die Philippinen bieten alles, wovon Auswanderer träumen. Vor allem aber ist das Leben preiswert.

Sollte Ihnen Asien wegen der fremden Mentalität weniger zusagen, sind Sie auf den Philippinen richtig: Es ist das westlichste Land des Kontinents, die Bewohner sind Christen und schreiben wie wir mit lateinischen Buchstaben. Übrigens: Laut Aussagen aus meinem Bekanntenkreis gibt´s auf den Philippinen die besten Ehefrauen der Welt – die unvermeidlichen Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wohin auf den Philippinen? Die nicht einfache Entscheidung wird vielen Ausländern abgenommen. Denn wie Autor Roland Benn oder der mit einer Filipina verheiratete Perpetual Traveller Hill versichern, ist nicht selten eine Frau der Grund für männliche Auswanderer, sich dort niederzulassen - und das passiert fast immer im Ort oder auf der Insel, wo die Ehefrau herkommt.

Zum guten Leben brauchen Sie Geld aus dem Ausland oder ein Unternehmen
Aus diesem Grund gibt es auf den Philippinen keine größeren deutschen Kolonien. Sollten Sie nicht ohne Landsleute auskommen, so finden Sie diese im Restaurant «München» (Mabini Street, Ermita, Manila), im «Schwarzwälder» (Atrium, Makati Avenue, Makati City), im Swiss Chalet in Angeles City oder im schon 1906 gegründeten German Club in Makati City, Metro Manila.
Übrigens, von 30.000 auf Boracay lebenden Menschen sind nur 8.000 Einheimische, der Rest sind Kurz-und Langzeit-Touristen aller Nationen.

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Es gibt aber auch eine Menge Deutsche auf den Philippinen, die sich möglichst wenig im Kreis anderer Ausländer aufhalten und lieber versuchen, sich ein Netzwerk von Einheimischen zu schaffen, um auf Dauer Erfolg zu haben, vor allem geschäftlich. Das ist gar nicht so schwer, denn Filipinos sind westlichen Ausländern gegenüber generell sehr aufgeschlossen. Erst recht, wenn sie merken, dass sie es mit vernünftigen Menschen zu tun haben.
Aber wie in vielen Ländern, wo die Preise niedrig und die Frauen aufgeschlossen sind, ist die Versuchung groß, die Tage in einschlägigen Kneipen zu verbringen und gemeinsam zu jammern, wie schwer es ist, geschäftlich auf die Beine zu kommen.

Tatsächlich ist ein Unternehmen hier Voraussetzung für ein gutes Leben, wenn Sie keine Einnahmen aus dem Ausland haben. An Jobsuche und ein Leben als Arbeitnehmer denken Sie am besten gar nicht erst, denn in einem preiswerten Land sind natürlich auch die Löhne und Gehälter niedrig.

Mit einem Einkommen in der Höhe von Hart IV gelten Sie hier als reich
Wie preiswert sind die Philippinen nun genau? «Mit einem Einkommen in der Größenordnung von Hartz IV gelten Sie als reich», sagt Online-Unternehmer Benn und behauptet: «Tatsächlich können Sie von 500 Euro leben. Recht gut sogar, allerdings nicht in Großstädten oder Urlaubszentren.»
Benn nennt einige Preise aus großen Städten; in Kleinstädten ist vieles bis ein Drittel billiger:
Taxi-Kilometer: 19 Cent
Fahrt im Stadtbus: 15 Cent
1 Liter Super (95 Oktan): 65 Cent
1 Liter Diesel: 55 Cent
Obst und Gemüse, einheimisch, 1kg:
Tomaten: 60 Cent
Stangenbohnen: 70 Cent
Papaya: 60 Cent
Mango: 1-2 Euro
Tilapia (Fisch, 1 kg): 1,50 Euro
Marlboro: 1-1,50 Euro
Beer, 0.33 Ltr.: 60-70 Cent
Cola, Dose: 50 Cent
Omnibus:
Manila nach Angeles City (50 km): ca. 3 Euro
Manila nach Baguio City (100 km): ca. 6 Euro
In der Provinz mieten Sie ein Häuschen am Meer noch ab 100 Euro
Das Brotangebot beschränkt sich meist auf weißes Toastbrot (Laib ca. 60 Cent). Wo Urlauber sind, bieten ausgewanderte Bäcker Roggenbrot, Brezel und andere gewohnte Backwaren an.
Hauspersonal: Köchin oder Putzfrau ab etwa 50 Euro im Monat, Handwerker ca. 5 Euro am Tag.
Häuser je nach Größe und Lage 200 bis 300 Euro im Monat ohne Nebenkosten (weitere ca. 50 Euro für Strom, mit Klimaanlage doppelt bis dreifach so viel). Heizung und Müllabfuhr entfallen Wasser kostet nur in Städten, auf dem Land versorgt man sich selbst mit eigener Grundwasser-Pumpe . Bescheidene Häuschen für100 Euro sind in der Provinz selbst in Meernähe leicht zu finden.

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Bauen Sie lieber ein Unternehmen auf, das sich an heimische Kunden richtet
Und wie den Lebensunterhalt verdienen? Eins ist klar: Arbeit ist uninteressant, wo ein Lehrer 200 Euro im Monat verdient und eine Verkäuferin 100 Euro. Bei internationalen Konzernen kriegen Sie zwar auch weniger als in Deutschland, aber da die Kosten so niedrig sind, ist die Lebensqualität besser. Solche Jobs sind jedoch schwer zu kriegen ohne Beziehungen. Da liegt es nahe, sein eigener Chef zu werden. Hier können Sie fast alles ausprobieren, was billig herzustellen ist und teuer exportiert werden kann. Es gab sogar einen Deutschen, der Flaschenschiffe bauen ließ. Ob Rattan-Möbel oder Südfrüchte, ob Ölgemälde oder Souvenirs – die Möglichkeiten sind zahlreich.

<< Noch ein Naturwunder: die Chocolate Hills auf Bohol, für die die Wissenschaft immer noch keine plausible Erklärung hat

Die meisten Ausländer versuchen es in der Gastronomie oder Touristik. Sie arbeiten als Reiseführer, führen Hotels oder Restaurants, Tauchschulen oder Spezialitäten-Läden für z.B. deutsche Lebensmittel. Dabei sind auch Geschäfte interessant, die sich an Einheimische wenden wie Autohandel und -Reparatur, Bauunternehmen, Supermarkt, Tankstelle oder Internet-Café, Webdesigner oder Sprachlehrer.

Wer flüssig ist und gute Nerven hat, wird als privater Geldverleiher von Mikrokrediten tätig, die Filipinos für kleine Käufe, Reparaturen oder Arztrechnungen aufnehmen. Ein durchaus lukratives Geschäft bei Zinsen von 20% im Monat, aber auch anstrengend, denn Sie müssen Ihre Gelder jeden Tag in bar eintreiben. Einfacher ist das Kreditgeschäft mit Reisbauern. Die leihen sich zweimal im Jahr 5.000 bis 50.000 Peso für Saatgut, Dünger und Diesel für die Bewässerung. Nach der Ernte, etwa vier Monate später, zahlen Sie Kredit und Zinsen in einer Summer zurück. Geldgeber kassieren 5% im Monat – 40% im Jahr - und dazu ein paar Säcke Reis.

Philippinen-Info
1 Euro = ca. 60 Peso (PHP)
100 Peso = ca. 1,80 Euro

Botschaft der Philippinen
Uhlandstr. 97, 10715 Berlin
Web:
http://philippine-embassy.de/

Deutsche Botschaft in Manila
25/F Tower 2, RCBC Plaza, 6819 Ayala Av, Makati City, Metro Manila
Web: http://www.manila.diplo.de/

Philippinisches Fremdenverkehrsamt
Kaiserhofstr. 7, 60313 Frankfurt
Web: www.diephilippinen.de

Handelskammer ECCP
Web: http://www.eccp.com/

Die Philippinen bestehen aus insgesamt 7107 Inseln, von denen 3144 mit einem Namen benannt und etwa 880 bewohnt sind. Im Kern sind die Inseln die Spitzen von über den Meeresspiegel aufragenden submarinen Gebirgsketten. Auf den Inseln fließen insgesamt 421 größere Flüsse und es gibt 79 natürliche Seen. Die Küstenlänge der Philippinen beträgt 36.289 Kilometer und ist damit eine der längsten der Welt. Weitere philippinische Bestmarken hier

Allgemeines
Sprache: Filipino (Tagalog) und Englisch
Einwohner: ca. 110 Millionen
Spannung: 220 Volt, 60 Hertz, amerik. Flachstecker
Zeit: MEZ +7 Stunden (Sommerzeitz +6)
Klima: Mildes Seeklima mit ganzjähriger Temperatur um 26-30 Grad. Regenzeit von Mai bis November. Westseite trockener als im Osten.
Einreise: Reisepasse muss bei Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Anreise: Flüge von Frankfurt nach Manila oder Cebu z.B. mit Cathay Pacific, China Airlines, Emirates, Thai Air oder KLM ab ca. 700 Euro. Philippinen-Spezialist: Kirschner Reisen

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