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Die 6 häufigsten Fehler bei der Geldanlage

Gekonnt Geld anlegen ist auch eine Kunst, die beileibe nicht jeder beherrscht. Erfahren Sie, wie Sie die gröbsten Fehler vermeiden können, um sich die Kapitalanlage zu erleichtern. 
Das Spektrum der Anlagemöglichkeiten ist heute so breit wie nie und es scheint, als ob alles unübersichtlich und kompliziert ist. Die folgenden sechs Tipps geben Ihnen aber eine gute Richtlinie, auch wenn Sie nicht allzu viel Zeit haben, sich um Ihr Geld zu kümmern.

Beratung – 
Der Eindruck stimmt: Die Möglichkeiten der Kapitalanlage sind ein wahrer Dschungel. Wer sich da zurecht finden will, braucht Beratung. Bei Direktbanken und Discountern gibt es aber keine Beratung, denn sie kostet Geld. Treffen Sie für sich die Entscheidung, ob Sie Beratung brauchen, um Zusammenhänge verstehen zu können. Gute Beratung kann Ihnen langfristig zu mehr Gewinn verhelfen, als hier und da ein paar Euro einzusparen.

Diagnose – 
Ermitteln Sie, welcher Anlage-Typ Sie sind. Sind Sie konservativ? Sind Sie risikofreudig? Wie viel Zeit steht Ihnen zum Vermögensaufbau zur Verfügung? Die meisten Anleger machen diese Diagnose nicht, so dass es zu Entscheidungen kommt, die nicht stimmig sind. Gute Banken und Vermögensberater helfen Ihnen dabei mit Checklisten. Für die Selbstanalyse finden Sie im Internet auch zahlreiche Angebote.

Zeitmangel – 
Richtige Entscheidungen können selten unter Zeitdruck gefällt werden. Lassen Sie sich von einem Berater (der ja auch ein Verkäufer ist) nicht unter Zeitdruck setzen. Verschaffen Sie sich auch selber genügend Zeit, alle relevanten Informationen zu sammeln (auch von neutralen Stellen), zu sichten und offene Fragen zu klären. Geldzusammenhänge muss man verstehen; dazu braucht es Zeit. Besser einmal richtig informiert, als später Fehler korrigieren zu müssen (was dann oft richtig Zeit und Geld kostet).

Zeitüberfluss – 
Das Gegenteil ist auch nicht gut: sich zu sehr in Details zu vertiefen, wie das z.B. häufig bei Wirtschafts- und Börseninformationen passiert. Sie verlieren dadurch den Überblick, den Blick für das Ganze, für das Wesentliche. Hinterfragen Sie Ihre Anlagestrategie immer mit etwas Abstand.

Schnäppchenjagd – 
Wollen Sie wirklich die Bank wechseln, mit der Sie bisher zufrieden waren, nur weil ein anderes Institut 0,2% mehr bietet? Je 10.000 Euro haben Sie davon 20 Euro mehr im Jahr, wovon auch noch die Abgeltungssteuer abgeht. Gute Beratung, guter Service und vernünftige Geschäftspolitik sind mehr wert als ein paar Euro.

Kompliziertheit – 
Vermeiden Sie komplizierte Kapitalanlagen. Damit ist nicht nur gemeint, Papiere zu meiden, die abenteuerlich konstruiert sind wie Zertifikate, Derivate und Konsorten (und die Sie als normaler Anleger kaum verstehen). Sondern auch aus dem Grund, weil solche künstlichen Kapitalanlagen nichts weiter sind als Gewinnversprechungen auf geduldigem Papier; wir haben es gerade in der jüngsten Vergangenheit zu oft erlebt, dass sich diese Versprechen in Luft auflösen, wenn der Emittent pleitegeht. Wenn Sie schon in Papiere investieren, dann in solche, hinter denen ein realer Sachwert steckt wie Aktien und Fondsanteile. In der Krise sinken deren Kurse zwar auch, aber danach steigen sie wieder und Ihr Kapital bleibt erhalten bzw. vermehrt sich wieder. Historisch belegbar. Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel.
Übrigens sollten Sie auch Geschlossene Fonds meiden, denn sie wieder zu Geld zu machen, ist in der Praxis meist kompliziert, wenn nicht gar unmöglich.

© Copyright: Roland Benn



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