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Der Zahlemann der Nation -
und was Sie daraus lernen können



Das war eine Geschichte, wie sie die Klatschpresse liebt: Deutschlands Lieblings-Boris, jüngster Wimbledon-Sieger aller Zeiten, Gewinner vieler spannender Tennis-Matches und Turniere, wurde von einem Gericht in London für zahlungsunfähig erklärt, finanziell entmündigt und nur noch ein Taschengeld für die Lebenshaltung zuerkannt. Multimillionär Boris pleite? Da stellen sich zwei Fragen: 1. Was hat er falsch gemacht? 2. Wie können Sie derart gravierende Fehler vermeiden? Weiterlesen inkl. Ratz-fatz-Entschuldungs-Methode:

von Norbert Bartl, Leben im Ausland
Überraschend ist das Becker-Schicksal übrigens nicht wirklich: Der geniale Gerhard Kurtz hat bereits vor Jahren einen Report veröffentlicht, in dem es darum ging, wie Sie einmal erworbenen Wohlstand auch behalten. Titel: „So entkommen Sie der drohenden Armutsfalle“. Meister Kurtz nennt darin die vielen Gefahren, die reichen Menschen drohen – und er gibt eine Menge guter Ratschläge, wie Sie Ihr Vermögen behalten. Wie Sie es lieber nicht machen sollten, beschrieb Kurtz damals am Beispiel Boris Becker…

„Lernen Sie aus dem abschreckenden Beispiel eines der berühmtesten und reichsten deutschen Sportler!“ rät Autor Kurtz in seinem Armutsreport und fragt: „Welchem Fehler verdankt Boris Becker seinen Absturz vom Multimillionär zum Anwärter auf relative Armut? Die Antwort: Der Sonnyboy aus Leimen, der nach Schätzungen seit 1984 etwa 150 Millionen Euro an Preisgeldern und Werbeeinnahmen einsackte, hat gegen die erste Regel zur Vermeidung der Armutsfalle verstoßen: Verstecke deinen Reichtum, so gut du kannst!“

Denn, so Kurtz: „Wer aller Welt kundtut, dass er verhältnismäßig schnell und leicht zu viel Geld gekommen ist, lockt eine Heerschar von Leuten an, die darauf brennen, einen Neureichen um sein schnelles Geld zu erleichtern.“
Dazu zählt Kurtz Diebe, Einbrecher und Kidnapper, aber auch Anlagebetrüger, falsche Freunde beiderlei Geschlechts, Vaterschaftsklägerinnen und Heiratsschwindler(innen), Sekten und die Wohlfahrtsindustrie, dazu aber auch Anwälte, Makler, Steuer- und sonstige Berater, Schnorrer aller Art und natürlich der Fiskus. Wie es aussieht, hat Backer im Lauf der Jahre fast die komplette Liste abgearbeitet.

Beckers Mallorca-Finca: Alles falsch gemacht, was man falsch machen kann
„Lassen Sie nie durchblicken, dass bei Ihnen was zu holen ist!“ rät Autor Kurtz, „bewahren Sie im eigenen Land nichts Wertvolles auf, höchstens Spielgeld. Wenn Sie im dicken Auto herumfahren müssen, dann mieten Sie eins, so kann es Ihnen nicht unterm Hintern weggepfändet werden. Legen Sie sich Paläste nur in fernen Eldorados zu und knallen Sie heimische Immobilien mit Grundschulden voll – auf diese Weise vergeht Gläubigern die Lust, auf Ihr Häuschen eine Sicherungs-Hypothek eintragen zu lassen.“

Zum Thema Immobilien kann Boris Becker auch ein Lied singen: Beim Kauf seiner Finca Son Coll auf Mallorca hat er offenbar ziemlich alles falsch gemacht, was einer falsch machen kann. Jetzt will sie keiner haben, obwohl er mit seiner Preisvorstellung von 15 auf 6 Millionen runtergegangen ist.

Der Clou, so Kurtz: „Schicken Sie allen Kandidaten, die Ihnen demnächst als Gläubiger lästig werden könnten, ein dringendes Bittschreiben, in dem Sie um ein unbürokratisches und schnelles Darlehen bitten, weil Sie sich in einem unverschuldeten finanziellen Engpass befinden. Die entsprechenden Damen und Herren werden auf absehbare Zeit Ihre Nähe meiden…

Kinder, Scheidung, Steuer, Verluste: Wo die Becker-Millionen geblieben sind
Bei Boris Becker sei die Schar derer, die sich als Boris-Abzocker betätigen wollten, schnell größer geworden, nachdem jeder las und nachrechnen konnte, wie rapide sein Kontostand wuchs – und vor allem als jeder sah, wie leicht es war, daran teilzuhaben. Kurtz:
Da gaben sich Groupies und Wäschekammer-Bekanntschaften die Klinke in die Hand, Ergebnis: 2 Millionen Euro für eine Tochter.
Da wurden Baubehörden auf Mallorca und Steuerfahnder in München aktiv: 8,5 Mio. für eine Finca-Dauerbaustelle und ein 5-stelliger Betrag wegen hinterzogener Steuern.
Da fühlten sich Anwälte und Berater angezogen wie der Bär vom Honig, aber trotz eines Ehevertrags von Experten habe Ehefrau Babs bei der Scheidung 5,5 Mio. Euro mitgenommen.

Er kapierte es nicht, so Kurtz. Als Bild vorrechnete, dass vom Becker-Vermögen nicht mehr viel übrig sein konnte, erklärte sein Berater trotzig: „Boris ist und bleibt zahlungsfähig!“ Seine Entreicherer werden’s gern gehört haben.
Um das Bargeld zusammen zu bekommen, das ihn vor dem Steuerknast rettete, habe er begonnen zu sparen und Immobilien abzustoßen. Ergebnis: Eine Million Euro Verlust beim Verkauf seiner Villa in München-Bogenhausen.

Boris Becker hätte diesen Kurtz-Report lesen sollen
Danach, so Kurtz, soll sich der Zahlemann der Nation in einem Hotel einquartiert haben. Mit dem Vorteil, dass man schnell den Abgang machen könne, wenn die Gläubiger bereits unten an der Rezeption auftauchen…

Dies alles schrieb Kurtz schon vor 15 Jahren. Zum Glück, meinte er, bestehe für BB noch nicht die Gefahr, zu den extrem Armen abzusteigen, also jenen 20 Prozent der Menschheit, die pro Tag mit weniger als einem Dollar auskommen müssen. Dagegen drohe dem einst Superreichen durchaus die relative Armut. Als relativ arm gilt heute, wer 60% weniger als der Durchschnitt seiner Landsleute zur Verfügung hat: einen guten Tausender im Monat…

Soweit also Meister Kurtz, der im Fall Becker Weitsicht bewies. Übrigens: Sein Armutsfalle-Report ist zwar einige Jahre alt, aber die darin erhaltenen Ratschläge haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Boris Becker hätte diesen Report lesen sollen. Wenn Sie also zu Geld gekommen sind (oder dies vorhaben) und Gefahr laufen, dass Ihnen dieses durch die Finger rinnt, dann holen Sie sich die „Armutsfalle“ und handeln Sie danach! Weitere Infos dazu gibt es auf dieser Webseite.

Auch wenn Becker Geld verlor: Seine Berater machten immer Gewinn
Ich selbst verfolge die Entwicklung rund um Becker seit Jahren mit Erstaunen. Seit dem Kauf seiner Finca auf Mallorca, um genau zu sein, denn ich lebte ja damals weitgehend auf Mallorca und habe dort auch das eine oder andere Haus gebaut. Mein Erstaunen über die merkwürdigen Ereignisse rund um die Becker-Finca wurde von Tag zu Tag größer. Was hat der eigentlich für Berater, fragte ich mich oft.

Später begriff ich, dass diese alles andere als dumm waren. Denn ganz egal, wie viel Geld Becker durch dieses Bauprojekt auch verlor, seine Berater, Architekten, Makler, Gestoren, Anwälte etc. verdienten an allem mit. Auch an seinen Verlusten. An den nicht genehmigten Bauten verdienten Sie gleich zweimal: zuerst beim Bau und hinterher beim Abriss.

Sein Problem begann schon beim Kauf von Son Coll. Gut eine Million Euro soll er für die 26 Hektar bezahlt haben, nicht viel für Becker damals, aber viel Geld für Land in Arta. Wer will schon nach Arta? Vor allem, wenn er viel reist und eine gute Autostunde zum Flughafen unterwegs ist, vorausgesetzt, es ist kein Verkehr. Dann hat er gebaut und war selbst selten da. Was meinen Sie, wie in so einem Fall das Geld in tausend schwarzen Löchern verschwindet – vor allem, wenn jeder Beteiligte weiß, es ist genug da!

Dann baute er doppelt so groß wie erlaubt. Meinen Sie, das hätte er sich daheim in Leimen erlaubt? Sicher sagte ihm einer, auf Mallorca macht das jeder so. Den Abriss zahlte Boris. Für seine Berater hat sich der schlechte Rat gelohnt. Ich hab mir damals sogar überlegt, ob ich ihn mal anschreiben soll. Aber was hätte es schon gebracht – es waren ja alles erste Adressen, mit denen er es zu tun hatte – und ich war nur das, was man einen Handymakler nannte, allerdings mit 100 Prozent zufriedenen Kunden…

Selbst genutzt hat Becker sein Anwesen kaum. Seine Rechnungen für Gärtner oder Verwalter zahlt er seit Jahren kurz vor der Zwangsversteigerung. Seine Anwälte der Kanzlei Feliu mussten ihr Honorar einklagen. Schon lange will er die Finca verkaufen. Aber keiner will sie. Nicht für 15 Millionen, und nicht für sechs. Wer will schon ein verlassenes, verfallendes Landhaus – und schon gar nicht in Arta.

Insolvenz unvermeidbar? Meiden Sie Deutschland, Frankreich, England
Sie sehen, es gibt Menschen, denen schwer zu helfen ist. Drohen Ihnen Beckers Probleme? Lesen Sie die „Armutsfalle“ von Meister Kurtz! Wenn es dafür zu spät ist, wenn Sie schon ein Schuldenproblem haben oder überschuldet sind, dann dürfen Sie zwei Dinge auf keinen Fall tun: Ihrer Bank weitere Sicherheiten geben, wenn alles schon den Bach runter geht – und ein Insolvenzverfahren in Deutschland einleiten!

Dass es dafür sehr viel bessere Länder gibt, hat sich ja inzwischen herumgesprochen. Viele versuchen ihr Glück, indem Sie nach Frankreich ziehen, andere probieren es in England. Von beiden Ländern rät Horst Deckert ab, der sich seit Jahren auf das Thema Entschuldung spezialisiert hat – und heute ein gewiefter Fachmann auf dem Gebiet ist.

„In England“, sagt er, „kann inzwischen jede Rechtschuldbefreiung widerrufen werden, wovon immer mehr Gläubiger Gebrauch machen. Und in Frankreich erhalten Deutsche keine Restschuldbefreiung.“
Und in Deutschland? „Da ist das Insolvenzverfahren eine Tortur, und immer mehr Schuldnern wird die Restschuldbefreiung verwehrt, weil einer ein Haar in der Suppe findet.“

So werden Sie Schulden los, ohne überhaupt einen Insolvenzantrag zu stellen
Deckert und seine Mitarbeiter haben ein Land gefunden, das gar nicht so weit entfernt ist und für Schuldner viele Vorteile bietet. Das ermöglicht Lösungen wie die:

Deckert war für einen Unternehmer tätig, dessen Gläubiger ein deutsches Finanzamt war, mit einer Forderung von 120.000 Euro. Ergebnis: Gegen Zahlung von 4% des Betrags - 4.800 Euro - war der Mann nach fünf Monaten und drei Tagen schuldenfrei. Eigentlich wäre das Verfahren bereits nach zweieinhalb Monaten beendet gewesen, aber wegen des Finanzamts hatte das Insolvenzgericht einen Insolvenzverwalter bestellt. Deshalb und wegen der Gerichtsferien an Weihnachten und Neujahr dauerte es dann über fünf Monate. Beweis siehe HIER

Besonders wichtig: Eine Änderung der Rechtsprechung macht es jetzt möglich, dass der Vertreter des Schuldners den Gläubigern logisch erklären kann, warum sie einer niedrigen Einmalzahlung von vier oder fünf Prozent zustimmen sollten. Wenn sie es nämlich nicht tun, ist ihr Risiko groß, dass sie ganz leer ausgehen.
Deckert: "So ist es jetzt realistisch, dass sich etwa 80% aller Schuldner direkt auf einen Schlag entschulden können, ohne dass sie überhaupt einen Insolvenzantrag stellen müssen."

Und die restlichen 20 Prozent? Das Risiko, dass ein Gläubiger das Angebot ablehnt, ist nur dann hoch, wenn persönliche Emotionen wichtiger sind als eine sachliche Lösung. Etwa, wenn der Gläubiger ein Ex-Ehepartner ist…

Besonders interessant ist für den Schuldner der Umstand, dass er auf diese Weise im fraglichen Land gar keinen Wohnsitz braucht. Genauso wichtig: Bei einer Lösung dieser Art muss von dem ganzen Vorgang, der ja keinem wirklich angenehm ist, niemand etwas erfahren.

Ein Insolvenzantrag könne jederzeit gestellt werden. Der Versuch einer vorherigen außergerichtlichen Lösung entfällt, eine Zustimmung der Gläubiger ist nicht erforderlich. Selbst bei einer bereits gescheiterten Insolvenz gibt es keine Sperrfrist mehr. Es darf sofort ein neuer Insolvenzantrag gestellt werden.

Ein Mitarbeiter begleitet Sie durch das Verfahren bis zur Entschuldung
Haben Sie ein Problem dieser Art oder kennen Sie jemanden, der es hat? Dann ist es wichtig, dass Sie so früh wie möglich einen Telefon-Termin buchen. Deckert stellt Ihnen eine Reihe von Fragen und sagt Ihnen dann, ob und wie in Ihrem Fall Hilfe möglich ist. Dann begleitet Sie ein Mitarbeiter durch das Verfahren bis zur Entschuldung durch Vergleich oder Restschuldbefreiung. Unabhängig davon ist ein sofortiger Neustart möglich, der für die Entschuldung unerheblich ist.

Der Telefontermin mit Deckert ist kostenlos, das gesamte Verfahren bis zur Entschuldung kostet in der Regel 1.500 Euro. Ihren Termin reservieren Sie HIER.


Ende der Leseprobe aus dem Gratis-Newsletter JEDEN TAG REICHER
© Copyright: Norbert Bartl, Leben im Ausland / Roland Benn, BIG BENN BOOKS


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