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USA - Paradies für Schadenersatzklagen


Millionen für verführten Schüler
So einfach geht es in Amerika: Ein Schüler, der seine Lehrerin schwängerte, erhält sechs Millionen Dollar - Im US-Bundesstaat Kalifornien hatte ein damals 16-jähriger Schüler eine Beziehung zu einer Lehrerin, die schwanger wurde.
Nun hat der Schüler in einer außergerichtlichen Einigung sechs Millionen Dollar erhalten, weil der Schulbezirk von der Affäre angeblich wusste und den jungen Mann nicht ausreichend schützte, so dessen Anwälte.
Das Schulamt hätte dem Verdacht auf Kindesmissbrauch nachgehen müssen. Die Lehrerin hatte gestanden, in sechs Fällen mit drei minderjährigen Schülern an zwei verschiedenen Schulen Sex gehabt zu haben. Sie wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. (Quelle: spiegel.de/shortnews.de)

Selbst Schuld, zum Ersten
Ein Restaurant in Philadelphia musste an Ms. Amber Carson aus Lancaster, Pennsylvania, ein Schmerzensgeld von 13.500 $ zahlen, weil sie im Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein gebrochen hatte.
Auf dem Fußboden befand sich das Getränk übrigens deswegen, weil Ms. Carson es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte...

Selbst Schuld, zum Zweiten
Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer Diskothek und schlug sich dabei zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die Zahnbehandlungskosten und 12.000 Dollar Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt war sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek zu mogeln, um 3,50 Dollar Eintritt zu sparen.

Mann verklagt Klinik, weil er nach Eingriff plötzlich ein rosa Höschen trug
Eine kuriose Klage sorgt derzeit in den USA für Schlagzeilen. Dort hat ein 32 Jahre alter Mann eine Klinik verklagt, weil er nach einer Darmspiegelung plötzlich in einem rosafarbenen Höschen aufwachte.
Diese "Erniedrigung" war für ihn emotional so schwer, dass er in der Folge sogar seinen Job verlor.
Mit dieser Handlung habe die Klinik zudem gegen alle Grenzen des Anstands verstoßen, so die Klageschrift. (Quelle: 20min.ch/shortnews.de)

Dösender Baseball-Fan verklagt Sportsender ESPN auf zehn Millionen Dollar
Ein Fan war bei einem Baseball-Spiel zwischen den New York Yankees und den Boston Red Sox eingeschlafen. Er behauptet in einer Klage, zwei ESPN-Kommentatoren hätten sich deshalb über ihn lustig gemacht.
Andrew Rector klagte in New York jetzt auf zehn Millionen Dollar "Schmerzensgeld". Der übergewichtige Mann fand, dass die ESPN-Kommentatoren ihn als "fett, dämlich und faul" stereotypiert hätten.
Kritiker meinen jedoch, der Mann wolle bloß schnelles Geld machen. Die zwei ESPN-Ansager hatten die Szene zwar kommentiert. Doch ihre Bemerkungen klangen harmlos. (amerikareport.de/shortnews.de)

Amoklauf? Egal...
Am 18. Juli 1984 beging der 41-jährige James Huberty in einer McFonald’s-Filiale in San Diego, Kalifornien, einen Amoklauf, bei dem er 21 Menschen erschoss und 19 weitere verletzte, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde.
Daraufhin reichte seine Witwe eine Millionen-Dollar-Klage gegen McDonald’s ein mit der Begründung, dass der Amoklauf durch eine „chemische Reaktion“ hervorgerufen worden sei. Als Schweißer habe der Mann Blei und Kalium im Körper gehabt, das durch den Kontakt mit Mononatriumglutamat aus den McDonald’s-Speisen zu den fatalen Folgen geführt hätte. Die Klage wurde abgewiesen…

Raucherentschädigung
Mehr Erfolg hatte dagegen die Witwe eines starken Rauchers, der an Lungenkrebs gestorben war. Sie verklagte den Tabakkonzern R.J.Reynolds auf 23,6 Millionen Dollar Entschädigung – und erhielt sie auch, weil das Unternehmen nicht darüber aufgeklärt hatte, dass Nikotin hochgradig süchtig macht und Rauchen zu Lungenkrebs führen kann.
Der gleiche Tabakkonzern dreht nun gewissermaßen den Spieß um und hat unlängst den Staat Uruguay auf 45 Millionen Dollar entgangenen Gewinn verklagt, weil das Gesundheitsministerium verlangte, dass bebilderte Abschreckungshinweise auf den Zigarettenpackungen anzubringen seien. Das Urteil steht noch aus…

Mann verklagt die Welt auf 2000000000000000000000000000000000000 Dollar
Mehr Geld, als momentan im Umlauf ist, verlangt ein New Yorker nun als Schmerzensgeld. Der verwirrte Mann war von einem Hund gebissen worden. Er fordert jetzt 2000000000000000000000000000000000000 Dollar, eine Zahl, die fast nicht in Worte gefasst werden kann.
Auf 22 Seiten verfasste er seine Klageschrift, die er selbst vor Gericht vertreten will. Dabei ist nicht nur der Hundehalter angeklagt, sondern viele „Schuldige“ mehr. (Quelle: focus.de/hortnews.de)

Man kann's ja mal proieren...
Der 26-jährige Sirgiorgio C. ist Zuhälter und hatte einen Freier zusammengeschlagen und -getreten, wobei ihm die Nase gebrochen wurde. Nachdem er dafür bestraft wurde, verklagt der Schläger nun seinerseits den Sportschuh-Hersteller Nike. Seiner Meinung nach hätte das Unternehmen ihn mittels eines Aufklebers warnen müssen, dass die Schuhe auch als Waffen taugen. Vor einem US-Gericht versucht er nun, 100 Millionen US-Dollar zu erstreiten…

Schadenersatz auf Französisch:
Eigentlich gelten die Franzosen als ein Volk, bei dem Liebe und Erotik einen hohen Stellenwert haben. Ein bestimmter Franzose entspricht gar nicht dieser Vorstellung – vielleicht kam auch dadurch folgendes Urteil zustande: Eine Französin verklagte ihren geschiedenen Ehemann auf Schadenersatz, weil er mit ihr zuletzt jahrelang keinen Sex in der Ehe hatte. Ein Berufungsgericht in Aix-en-Provence gab der Frau Recht, dass er seinen ehelichen Pflichten nicht nachgekommen sei und verurteilte ihn zu 10.000 Euro Schadenersatz...

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Schadenersatz für Flugreisende

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