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Wann besteht eine Meldepflicht für Auslandsüberweisungen?


Die Meldepflicht ist nach § 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) in Verbindung mit §§ 67 ff. Außenwirtschaftsverordnung (AWV) geregelt.

Generell sind Finanztransaktionen aus dem Inland ins Ausland und vom Ausland nach Deutschland meldepflichtig, wenn sie höher als 12.500 Euro sind, ein wirtschaftliches Geschäft betreffen und der Empfänger oder Absender des Geldes seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat.

Dies betrifft zum Beispiel eine Überweisung aus Österreich auf ein deutsches Konto (über 12.500 Euro), wenn das Geld aus dem Verkauf von Wertpapieren stammt. Kontoüberträge von Österreich nach Deutschland sind nicht meldepflichtig, wenn das Geld von einem privaten Sparkonto stammt.

Mit anderen Worten
Bei Auslandsüberweisungen (auch SEPA-Überweisungen) besteht ab 12.500 Euro eine Meldepflicht, wenn es sich nicht nur um einen Kontenübertrag ohne Rechtsgeschäft handelt.

Die Meldung dient lediglich dem statistischen Erfassen des Zahlungsverkehrs der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ausland.

Eine Weiterleitung der Informationen an Finanzamt und Zoll ist ausgeschlossen (es gibt keine gesetzliche Grundlage).

Wer die Meldung unterlässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 30.000 Euro geahndet werden kann. Die Entdeckungsgefahr ist jedoch äußerst gering.

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