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Lust auf Südsee? Hier kriegen Sie ein Stück Land geschenkt


Sicher haben Sie irgendwann mal den Hollywood-Klassiker »Die Meuterei auf der Bounty« mit Marlon Brando gesehen. Was Sie vielleicht nicht wissen: Die Geschichte ist tatsächlich passiert...

Die Bounty gab es wirklich. Am 28. April 1789 meuterten auf diesem Segelschiff der britischen Royal Navy ein Großteil der Mannschaft unter Steuermann Fletcher Christian gegen den Kapitän William Bligh und ließen sich zunächst auf Tahiti nieder.

Da auf Meuterei die Todesstrafe stand, zogen 1790 neun der Meuterer mit ihrem Anführer Christian von Tahiti auf die Insel Pitcairn weiter, die vorher noch kein Europäer betreten hatte. In ihrer Begleitung waren neun Männer, elf Frauen und ein Baby aus Tahiti.

Warum Pitcairn?
Da fühlten sich die Meuterer sicherer, weil die Position dieser kleinen Insel auf den damaligen Seekarten falsch eingezeichnet war.

Nach der Ankunft verbrannten sie die Bounty, deren Wrack noch heute unter Wasser sichtbar ist – weshalb diese Bucht auf Pitcairn heute Bounty Bay heißt.

Der Fehler in den Seekarten und die Insel wurden 1808 durch den amerikanischen Segler Topaz entdeckt. Bis dieses Wissen zur britischen Admiralität vordrang und eins von deren Schiffen nach Pitcairn kam, vergingen weitere sechs Jahre.

Da gab es von den Meuterern nur noch einen einzigen Überlebenden. John Adams nahm inzwischen das Christentum sehr ernst. Er führte die kleine Gemeinde nach christlichen Prinzipien – und wurde deswegen begnadigt, als Pitcairn 1814 von den britischen Fregatten Briton und Tagus angelaufen wurde.

John Adams gilt als Gründervater der Inselgemeinschaft. Er starb am 5. März 1829 eines natürlichen Todes (im Gegensatz zu allen Mit-Meuterern) und wurde am Rande der nach ihm benannten Ortschaft Adamstown begraben.

Adamstown ist heute Hauptstadt und einzige Siedlung auf Pitcairn. 2017 leben alle 39 Bewohner der Insel, alle Nachkommen der Meuterer und ihrer polynesischen Frauen, in diesem Ort.

Vor etwa 70 Jahren lebten schon mal 220 Menschen auf Pitcairn.
Heute stehen viele Wohnhäuser leer.
Es sind einfache, einstöckige Holzbauten mit Dächern aus Wellblech.
Dazwischen unbefestigte Fußpfade, nur der Hauptweg (»Main Road«) zwischen der Schule im Norden und The Landing, dem Schiffsanleger in der Bounty Bay, ist befestigt.

Adamstown hat eine Schule, ein Gesundheitszentrum, ein Museum, ein Kulturzentrum mit Tourismusinformation und Bibliothek, eine Kirche, einen Laden, Postamt, Friedhof, Polizeiwache, eine Zuckerrohr-Mühle und ein Gemeindehaus, das als Gericht und Regierungsgebäude dient.

Strom gibt's von drei Dieselgeneratoren, die von 6 Uhr bis 22 Uhr laufen.
Die Häuser haben eigene Zisternen.
Fernsehen, Radio und Internet kommen über Satellit.
Es gibt sogar die eigene Top-Level-Domain .pn .

Warum ich Ihnen das alles erzähle...
Um den Einwohner-Schwund zu stoppen, beschloss Bürgermeister Shawn Christian, jedem Einwanderer, der sich zum Bleiben entschließt, ein Stück Land zu schenken. Tatsächlich ist die Einwohnerzahl seitdem deutlich gestiegen ... auf 50 Bewohner!

Ja, richtig: Pitcairn ist etwas abgelegen.
Aber das ist reine Ansichtssache... denn von Pitcairn aus betrachtet ist Europa abgelegen. Das sahen die Meuterer damals als einen Vorteil an – eine Einschätzung, die womöglich auch heute vom einen oder anderen Auswanderer geteilt wird.

Weitere Vorteile von Pitcairn: saubere Umwelt, keine Steuern, sehr preiswertes Leben ... und die Temperaturen fallen selten unter 17 Grad.

Interesse an Pitcairn?
Alles was Sie über die kleine Südsee-Insel wissen müssen, erfahren Sie auf der Webseite

Oder ist die Südsee nicht Ihr Traum?
Auch das ist kein Problem ...

... denn Länder und Orte, die Ausländer für's Einwandern belohnen, gibt es überall auf der Welt. Meistens ist es
Land, oft sind es preiswerte Häuser und manchmal sogar Bargeld. Wenn Sie also Interesse haben, sich Ihren
Auswanderer-Entschluss irgendwie vergüten zu lassen, dann haben Sie tatsächlich eine ziemlich große Auswahl.

Länder und Orte, die Sie für's Einwandern belohnen – die Zusammenfassung finden Sie in der Ausgabe Februar 2019 von »Leben im Ausland«.

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