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Die besten Tipps, damit es mit der Gehaltserhöhung klappt

Der Unterschied zwischen einem Arbeitsplatz und einer Karriere besteht in mindestens zwanzig Stunden pro Woche, hat mal jemand gesagt. Und ein anderer wusste: Leute, die nie mehr leisten als das, wofür sie bezahlt werden, werden nie für mehr bezahlt, als für das, was sie tun. Markt Twain meinte: Je mehr Vergnügen Du an deiner Arbeit hast, umso besser wird sie bezahlt.“ Wer diese Ratschläge beherzigt, verdient in der Regel nicht nur mehr durch geleistete Überstunden und bessere Resultate, sondern dürfte auch befördert werden, wenn nicht gar Karriere machen.

Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit der außertariflichen Lohn- und Gehaltserhöhung. Hier die besten Tipps inklusive Konterantworten gegen faule Chef-Ausreden (aus RATZ-FATZ SCHULDENFREI - DER SCHULDEN-K.O.):

Wer sich nicht traut zu fragen, verdient es nicht besser. Denn die Chefs trauen sich auch nicht, von sich aus eine Aufbesserung anzubieten… Mit Fragen allein ist es jedoch nicht getan, Sie brauchen auch ein paar gute Argumente:

  • Informieren Sie sich zunächst, ob Ihnen überhaupt der Lohn bzw. das Gehalt gezahlt wird, wie es Ihnen gemäß Tarif zusteht.
  • Sie können 10-15% über Tarif bezahlt werden, wenn Sie besondere Aufgaben ausführen und Leistungen bringen. Dazu müssen Sie aber vorab wissen, was Kollegen in vergleichbarer Position bekommen (die kann man fragen) und was üblicherweise in der Branche so bezahlt wird (Infos erhält man von Gewerkschaften, Berufsverbänden und im Internet, z.B. Uni Hohenheim, gehalt.de)
  • Melden Sie sich freiwillig, wann immer Sonderaufgaben oder neue Projekte bei Ihrem Arbeitgeber anfallen.
  • Lassen Sie sich für solch ein Gespräch einen Termin beim Chef geben, damit Sie mit Ihrem Anliegen ernst genommen und bei Ihrer Argumentation nicht gestört werden.
  • Der beste Zeitpunkt ist nach vollbrachter guter Leistung, nach Abschluss eines erfolgreichen Projektes und in konjunkturell guten Phasen.
  • Listen Sie Ihre erbrachten außergewöhnlichen Leistungen auf.
  • Bringen Sie Ihre Leistung in Relation zu Kollegen.
  • Haben Sie auf eigene Kosten zusätzliche Ausbildungen gemacht?
  • Stellen Sie Ihren Nutzen für die Firma in den Mittelpunkt, nicht Ihren Mehrbedarf wegen gestiegener Lebenshaltungskosten, Nachwuchs...
  • Wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt, fragen Sie, welche Leistung gefordert wird, die eine Verdiensterhöhung rechtfertigen würde. Vereinbaren Sie ein weiteres Gespräch für die Zukunft und erfüllen Sie Bedingungen bis dahin.
  • Drohen Sie nicht mit Kündigung, aber lassen Sie ggf. durchblicken, dass Sie ein besseres Angebot haben.
  • Geben Sie sich auch mit Zusatzleistungen zufrieden: Altersvorsorge, Kinderbetreuungskosten, bezahlte Weiterbildung, Fahrtkosten oder gar Dienstwagen.
  • Wenn nicht mehr Geld herausspringt, dann vielleicht ein Tag Extraurlaub (als Belohnung für unfallfreies Fahren usw.)
  • Im Buchhandel gibt es eine ganze Reihe von günstigen Büchern, die Sie gut auf anstehende Gehaltsverhandlungen vorbereiten können.

Und wenn es in Ihrer Firma keine Chance auf mehr Geld gibt, weil Überstunden nicht genehmigt oder nicht bezahlt werden bzw. der Chef auf Ihre Argumente nicht eingeht? Dann suchen Sie sich sicherlich eine besser bezahlte Arbeitsstelle.

Falls Ihr Lohn oder Gehalt gepfändet wird, sollten Sie überprüfen, ob die Pfändungen rechtmäßig und in der Höhe richtig sind.  Aktuelle Pfändungstabellen finden Sie zuhauf im Internet. Es kommt gar nicht so selten vor, dass der Lohnbuchhaltung Fehler unterlaufen!

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Und damit Sie wissen, was von der Gehaltserhöhung übrig bleibt: Der Nettolohn-Rechner


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