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Unglaublich, aber wahr -
Geschichten, die nur der Fußball schreibt



Autoren aller Art gehen mit Ihrer Fantasie bis ans Limit, aber das wahre (Fußball-)Leben schreibt immer noch die besten Geschichten. Viel Lesevergnügen!

Deutschland: Der legendäre Schiri Wolf-Dieter Ahlenfelder
Der verstorbene Wolf-Dieter "Ahli" Ahlenfelder erlangte seinen Kultstatus unter anderem dadurch, dass er am 8. November 1975 bei einer Partie in Bremen bereits nach 32 Minuten zur Halbzeit pfiff. Er hatte vor dem Spiel beim Mittagessen die fettige Gans mit ein paar Gläsern Bier und Malteser-Schnäpsen runtergespült. Sein Kommentar dazu: "Ich kenne andere Schiedsrichter, die sind auch keine Waisenkinder. Wer geht schon gerne in eine Kneipe und trinkt nur ein Bier?"
Seinen angeheiterten Zustand und den daraus resultierenden verfrühten Halbzeitpfiff rechtfertigte er folgendermaßen: "Ein Bier und ein Malteser zum Mittagessen, das wird doch wohl erlaubt sein, wir sind Männer und trinken keine Fanta." Noch heute bekommt man im Bremer Vereinslokal einen Malteser und ein Pils, wenn man einen "Ahlenfelder" bestellt.
Legendär ist auch der hitzige Wortwechsel zwischen Paul Breitner und Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder. Ansage Breitner: "Ahli, du pfeifst wie ein Arsch." Antwort Ahlenfelder: "Paul, du spielst ja auch wie ein Arsch."
Bei Zeitspiel verstand Ahlenfelder keinen Spaß. Spieler, die länger auf dem Boden lagen, ermahnte er: "Junge, steh‘ auf, die Rasenheizung ist nicht an."
Weil Trainer Otto Rehhagel keine Ruhe geben wollte, forderte ihn Ahlenfelder auf: "Bleib auf deinem Hintern sitzen, sonst komme ich mit Pattex zu deiner Bank."
Nach der aktiven Schiedsrichterkarriere äußerte sich Ahlenfelder kritisch über DFB-Funktionäre: "Mit 50 Depp im Ruhrgebiet, mit 75 eine Karriere beim DFB." (Quelle: gmx.net)

Österreich: Pannenserie bei Testspiel Österreich gegen England
Einige Blößen bei der Organisation eines Länderspiels gegen England im Wiener Ernst-Happel-Stadion gab sich der Österreichische Fußballbund im November 2007. So fanden manche Besucher ihre gekauften Sitzplätze nicht vor, weil man sie wegen Renovierungsarbeiten entfernt hatte. Oder es teilten sich mehrere Besucher einen Sitz... Aber es gab noch mehr Pannen.
So hat man Getränkestände und Toilettenanlagen so unstrategisch postiert, dass sich die Warteschlangen ineinander verkeilten, bis es zu Tumulten kam.
War man am Getränkestand endlich an der Reihe, hatten viele zu wenig Geld bei sich, weil nirgendwo eine Pfandgebühr von einem Euro erwähnt wurde.
Nach Schluss des Spieles, das übrigens die Engländer gewannen, hatte man dann noch vergessen, die Acht-Minuten-Intervalle der U-Bahn zu verkürzen, so dass es auch dort chaotisch zuging. (Quelle: oe24.at)

Hamburg: Pokalspiel endet 21:20 nach Elfmeterschießen
Im Liga-Pokal im Kreis Hamburg kam es im Juni 2008 beim Spiel der Amateurvereine SC Sternschanze II und Eintracht Norderstedt II zu einem echten Spektakel.
Nachdem die Eintracht in den 120 Spielminuten dreimal einen Rückstand egalisieren konnte, kam es zum Elfmeterschießen. Auch dort zeigten die Norderstedter Nerven und verschossen vier Elfmeter. Dennoch reichte es zu einem 21:20-Sieg. Das rekordverdächtige Spiel dauerte insgesamt drei Stunden und zehn Minuten.

Deutschland: Die verrückteste Vereinsnamen
In der bunten bzw. wilden Liga fehlt es den Hobby-Mannschaften zumeist an spielerischer Klasse, doch dafür legen sie meist großen Einfallsreichtum bei der Namensgestaltung an den Tag.
Unter anderem haben die Klubs sich Zeugen Yeboahs, Egal Madrid oder Hinter Mailand genannt.
Ein Klub gab sich den Namen Juventus Urin. Selbst Juventus Turin wurde auf diesen Klub aufmerksam, doch lediglich weil der Verein das Logo nicht weiter verwenden sollte.
(Quelle: bild.de)#
Noch ein paar Namensbeispiele, die bekannten Clubs phonetisch nahestehen:
   Ajax Dauerstramm
   Dynamo Tresen
   FC Saufhemden
   TSG für 18,99 besoffen sein
   Glashoch Rangers
   Glasbier Rangers
   Ballertdasdarein Istanbul
   Lokomotive Lattendicht
   AS Koma
   Lazio Koma

Köln: Endstand 54:1
Juni 2008: Nach dem Skandalspiel in der Kölner Kreisliga zwischen Germania Nippes und DJK Löwe II mit dem Endstand von 54:1 werden immer mehr Hintergründe eines wohl manipulierten Fußballspiels bekannt. So hatte unter anderem ein Fan des Erzrivalen versucht, das Spiel zum Abbruch zu bringen.
Der Mann war auf dem Schiedsrichter zugestürmt, wollte so provozieren, dass die Partie gestoppt wird. Doch die Spieler der letztlich extrem unterlegenen Mannschaft DJK Löwe II schützten den Unparteiischen vor Übergriffen.
Die Manipulation und der 54:1-Endstand des Spiels gehen wohl zurück auf eine Streitigkeit mit Germania Nippes. Dieser Verein hatte vor einiger Zeit die SpVg Rheinkassel-Langel angeschwärzt, einen nicht berechtigten Spieler eingesetzt zu haben. Das 54:1 sollte nun verhindern, dass Nippes aufsteigt. (Quelle: express.de)

Ostfriesland: Fußballer telefoniert während des Spiels und sieht Gelb
Bei der Kreisligapartie zwischen den ostfriesischen Vereinen SV Ems Jemgum und Fortuna Veenhusen war es im April 2011 zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen.
Jemgum-Spieler Matthias Hilbrands telefonierte während des Spiels mit seinem Handy an der Seitenlinie, als der Gegner plötzlich konterte.
Hilbrands lief mit Handy zurück aufs Feld und foulte seinen Gegenspieler. Der Schiedsrichter verwarnte ihn daraufhin mit der Gelben Karte. (Quelle: tz-online.de/shortnews.de)

Italien: Fußballverein steigt nicht auf, weil sein Torwart zu früh jubelt
Juni 2011: Einem italienischen Siebtligaverein bleibt der Aufstieg in die Oberliga verwehrt, weil sein Torwart in der entscheidenden Situation zu früh gejubelt hat.
Im Playoffspiel zwischen den Klubs Termeno und Dro schoss ein Spieler den entscheidenden Elfmeter an die Latte.
Der Torwart rannte jubelnd aus seinem Tor und bemerkte dabei nicht, dass der Ball durch den enormen Rückdrall noch über die Linie rollte. Von dieser Szene gibt es sogar ein YouTube-Video. (Quelle: s
hortnews.de)

Portugal:
Erste Hilfe wird zur Lachnummer
Fußball kann weh tun, das ist nun mal so. Aber dass die zwei Sanitäter bei einem Drittliga-Spiel sich zuerst superdoof anstellten und dann auch noch einer von ihnen auf den eh schon verletzten Spieler fiel und noch mehr verletzte, ist schon kurios. Zum 1:09-Minuten-Video.
In diesem kurzen Video sehen Sie - neben manchen anderen Pannen - zwei weitere Szenen, in denen Sanitäter auch keine gute Figur machten: Ansehen

Brasilien: Balljunge verhindert Tor
Beim Fußballspiel zwischen Guarany und Sergipe in Brasilien kam es zu einem kuriosen Zwischenfall.
Das Spiel war nicht besonders spannend und bis zur 90. Minute stand es 1:0. Ein Angriff der Hausherren wurde abgeblockt und der Konter lief auf das leere Tor.
Manch ein Spieler wollte schon jubeln, aber der Ball der auf das leere Tor ging, wurde von einem Balljungen abgewehrt. Den Regeln entsprechend (!) entschied der Schiedsrichter auf kein Tor. (Quelle: welt.de, April 2012)

England: Vogelkot im Mund
Dem englischen Fußballprofi Ashley Young von Manchaster United hat ein Vogel während des Spiels zufällig, aber zielgenau in den Mund geschissen, wie in diesem Video zusehen ist.

Unglaubliche Szenen:
Doppel-Fallrückzieher-Tor
Windiges Eigentor in Israel
Windiges Eigentor in England
Die schönsten Eigentore
10 smarte Tore
Tore von Schiedsrichtern, Balljungen, Zuschauern und einem Trainer
4x Pfosten und Latte mit einem Schuss

Panama: Groteske Szenen beim WM-Qualifikationsspiel gegen Costa Rica
Der 11. Oktober 2017 ist in Panama ein Feiertag, Staatspräsident Juan Carlos Varela verkündete ihn im Trainingsanzug der Nationalmannschaft. In der Nacht zuvor hatte sich Panama erstmals für eine WM qualifiziert. Das entscheidende 2:1 gegen Costa Rica war an grotesken Szenen kaum zu überbieten. Ein verrückter Rückblick auf ein Spiel, das ein Phantomtor und eine Frau im Liegestreik beinhaltete - und die hohe Kunst des Zeitspiels auf ein neues Niveau hievte. Zum kicker.de-Artikel
Auf YouTube gibt es auch bewegte Bilder, die alles belegen: Ansehen

Die ältesten Fußball-Profis
•    Kazuyoshi Miura: Der zuletzt älteste aktive Fußball-Profi der Welt kam aus Japan. Er spielte für den FC Yokohama in der zweiten japanischen Liga. Er brachte es von 1986 bis 2016 auf
30 Jahre als Profi.
•    Andrea Pierobon: Bis zu seinem 48. Lebensjahr stand der älteste italienische Fußballer in der Zeit von 1987 bis 2015 für verschiedene italienische Vereine im Tor. Dabei kam er auf insgesamt 628 Spiele.
•    Von 1966 bis 1997 hütete die Torwartlegende Peter Shilton 31 Jahre lang die Tore von insgesamt elf verschiedenen englischen Vereinen. In der Summe kommt er auf 1005! Spiele und erzielte dabei ein Tor für Leicester City. Mit 48 Jahren war dann aber Schluss.
•   
Ryan Giggs war seinerzeit das Aushängeschild von Manchester United. Von 1990 bis 2014 trug der damals 41-jährige das Trikot der Reds und gewann in 24 Jahren insgesamt 36 Titel. Zudem ist Ryan Giggs mit über 900 Spielen der Rekordspieler von Manchester United.
•    Die Karriere von Stanley Matthews dauerte 35 Jahre. Damit ist der am längsten aktive Fußballer der Geschichte. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er mit 50 Jahren. (Quelle: gmx.de)

Wussten Sie eigentlich,
wo in Deutschland zuallererst Fußball gespielt wurde?
Die Wiege des deutschen Fußballs stand im Martino-Katharineum in Braunschweig. Dort war der Lehrer Konrad Koch (1846 – 1911) nicht nur dafür verantwortlich, dass von diesem Gymnasium aus im Herbst 1874 der in England erfundene Fußball seinen Siegeszug hierzulande antrat, er legte 1875 auch mit seinem Regelwerk von 64 Paragrafen den Grundstein für das Spiel in Deutschland. Aber auch viele deutsche Fachtermini verdanken wir ihm. In seinem Aufsatz „Deutsche Kunstausdrücke des Fußballspieles” aus dem Jahre 1903 schlägt er eine Reihe von Übersetzungen vor, von denen ein Großteil heute ganz geläufig ist:
centre forward = Mittelstürmer
corner-kick = Eckball
draw = Unentschieden
foul = ungehörig, unehrlich
free-kick = Freistoß
goal = Tor, Mal
kick-off = Anstoß
linesmen = Linienrichter und vieles mehr
Aus: „Keeper, Elf und Gurkenpass – (K)ein Wörterbuch der Fußballsprache“. Duden Verlagsanstalt, Mannheim

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