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Energiekosten sparen durch Wechsel

Alle Branchen haben in der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre gejammert, nur eine nicht – die der Stromerzeuger und Gaszulieferer. Sie haben sogar Milliardengewinne gemacht. Und planen schon wieder die nächste Preiserhöhung. Viele Verbraucher würden in diesem Bereich gerne Geld sparen, fragen sich aber: Lohnt sich der Wechsel des Energieanbieters? Hier finden Sie die Antworten:

Um die Antwort vorwegzunehmen: Ja, er lohnt sich und er ist leichter als Sie denken! Aber der Teufel steckt im Detail und dies müssen Sie wissen:

  1. Der Wechsel des Energieversorgers ist gesetzlich geregelt, und zwar zu Gunsten des Verbrauchers. Damit ist ausgeschlossen, dass er auch nur eine Sekunde im Dunkeln oder Kalten sitzt. Auch nicht im Falle eines Konkurses des Anbieters.
  2. Der Wechsel des Energieversorgers ist kostenlos.
  3. Sie müssen dem alten Versorgungsunternehmen nicht kündigen, das übernimmt immer der neue Lieferant. Unter Wahrung der Kündigungsfristen erfolgt der Wechsel automatisch nach 6-8 Wochen.  Bei der Ankündigung einer Preiserhöhung allerdings muss der Energiekundein jedem Fall selbst die außerordentliche Kündigung seines Vertrages aussprechen. Die Mitwirkung eines Beraters (siehe unten) ist dabei von Vorteil.
  4. Beim Übergang gibt es keine Veränderung: Sie behalten den bisherigen Strom- bzw. Gaszähler und auch der Netzbetreiber bleibt der gleiche. Sie erhalten Ihre Rechnungen jetzt nur vom neuen Anbieter.
  5. Auch Mieter haben das Recht, den Energieversorger zu wechseln. Läuft die Abrechnung über den Mieter selbst, muss er den Vermieter meist nicht einmal informieren, von Fall zu Fall kann es da aber auch Abweichungen geben; ein guter Berater (siehe unten) prüft das. Läuft die Abrechnung hingegen über den Vermieter, muss er ihm den Wechselwunsch mitteilen, aber verweigern wird er ihn in der Regel nicht. Die Hinzuziehung eines Beraters (siehe unten) führt oft dazu, dass der Vermieterseinen eigenen Strom-/Gasvertrag auch umstellt.

Der Wechsel des Energieversorgers ist somit weitgehend risikofrei.

Da zukünftige Preiserhöhungen wahrscheinlich sind, sollten Sie bei der neuen Vertragslaufzeit darauf achten, dass sie nicht länger als 12 Monate beträgt, um wieder die Möglichkeit zum Wechsel zu einem billigeren Anbieter zu haben.

Alle Strom- und Gasanbieter müssen den Kunden 6-8 Wochen vor der geplanten Preiserhöhung informieren.
Aber Achtung:
Der örtliche Grundversorger informiert meistens nur in der Presse über die jeweiligen neuen Tarife.


Jetzt haben Sie als Kunde in der Regel 14 Tage Zeit, schriftlich unter Angabe seiner Vertrags- und Zähler-Nummer eine außerordentliche Kündigung wegen der Preiserhöhung zum Datum der Preiserhöhung gegenüber Ihrem Strom- oder Gasanbieter auszusprechen.

Spätestens jetzt sollten Sie sich um eine Beratung kümmern, damit Sie einen günstigeren Anbieter finden.

Dazu könnten Sie sich an eines der Vergleichsportale wenden, die im Internet zahlreich zu finden sind. Das Problem ist allerdings, dass diese nicht wirklich unabhängig sind. Sie sind im Grunde große Verkäufer von Strom- und Gastarifen und verdienen damit sehr viel Geld.

Als Laie können Sie meist nicht die Haken und Ösen der verschiedenen Tarife erkennen.
Außerdem lassen sich sehr viele Kunden von dem einmaligen Wechselbonus irritieren.

Oder von eventuellen Preisgarantien. Sie sollten jedoch wissen, dass es keine 100-prozentige Garantie gibt, sondern nur eine für den reinen Strom-/Gas-Arbeitspreis, nicht aber für Steuern und Abgaben.

Besser wäre eine individuelle und kostenlose Beratung durch einen unabhängigen und neutralen Energieberater, allerdings sollte er zertifiziert sein. Aus eigener Erfahrung könnte ich Ihnen hier Herrn Werner Leister empfehlen.  Falls Sie Interesse haben, können Sie über wernerleister@web.de per Email unverbindlich Kontakt aufnehmen.

Für Österreich: Christian Dinsleder mit Emailadresse strom-gas-dinsleder@gmx.at

Er wird Ihnen unter anderem verraten, dass bei allen Anbietern, die Kaution oder Vorkasse für ein Jahr verlangen,  höchste Vorsicht geboten ist. Geht der Anbieter in Insolvenz, ist das vom Kunden einbezahlte Geld nämlich weg, wie man an der Pleite des Versorgers TelDaFax beispielhaft gesehen hat.

Auch erfährt man fast nur von einem unabhängigen Berater, dass sog. Strompakete ihre Tücken haben. Nicht nur, weil der Stromkunde hier ebenfalls für ein Jahr im Voraus bezahlt, sondern weil noch folgendes zu beachten ist (gleiches gilt entsprechend für Gastarife):

Angenommen, der Kunde hat ein Strompaket über z.B. 5.000 kWh zu einem bestimmten Preis X gekauft.

Verbraucht dieser Kunde in dem Jahr aber nur 4.500 Kilowattstunden, erhält er für die nicht verbrauchten 500 kWh keine Erstattung!
Verbraucht er dagegen z.B. 5.500 kWh, dann muss er einen relativ hohen Preis für den Mehrverbrauch zahlen. So kostet hier eine Kilowattstunde Strom oft über 30 Cent und der Vorteil des Paketes ist verloren gegangen...

Ein Strom- und Gasanbieter-Wechsel lohnt sich in sehr vielen Fällen und kann Einsparungen von mehreren Hundert Euro pro Jahr erbringen, zumal laut Statistischem Bundesamt z.B. die deutschen Strompreise 38% über dem europäischen Durchschnitt liegen. Wer helle ist, vergleicht - aber mit dem richtigen Profi.

Deshalb hier nochmal meine Empfehlungen:
Für Deutschland: Werner Leister, Email:
wernerleister@web.de
Für Österreich: Christian Dinsleder, Email strom-gas-dinsleder@gmx.at

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© Copyright: Roland Benn


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