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Heute: Ein klassisches Eigentor, das womöglich 1 Mrd. $ kostet; die erste Raiffeisenbank, die Strafzinsen von Privatkunden verlangt; warum sich ein Milliardär aus Derivaten komplett zurückzieht; erfahren Sie, was Schneegolf ist und was YKK bedeutet sowie einiges mehr.

USA: Klassisches Eigentor, das womöglich 1 Mrd. $ kostet
Getty Images ist eine der größten Bilddatenbanken der Welt. Das Unternehmen vermarktet die Rechte für Millionen von Bildern an Verlage, Seitenbetreiber und Werbetreibende. In ihrem Auftrag durchforsten täglich viele Internetscouts von Getty Webseiten rund um den Globus. Finden sie nicht-lizenziertes Material aus ihren Beständen, wird der Nutzer abgemahnt und zur Not verklagt. Was aber, wenn sich herausstellt, dass die Rechte besagter Bilder gar nicht bei Getty Images liegen? Und wenn die abgemahnte Person das deswegen so genau weiß, weil sie selbst die Urheberin der Bilder ist? Weiterlesen

Deutschland: Raiffeisenbank verlangt erstmals Strafzinsen von Privatkunden
In Gmund am Tegernsee gibt es eine der 299 bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken. Ab September 2016 führt sie eine neue Gebühr ein, das so genannte „Verwahr-Entgelt“. Sie beträgt 0.4% und bezahlen müssen sie alle privaten Anleger, die mehr als 100.000 Euro auf dem Girokonto oder Tagesgeldkonto haben. Das Bemerkenswerte an dieser Meldung ist, dass erstmals in Deutschland nicht nur institutionelle Anleger und Firmenkunden diesen Strafzins zahlen sollen, sondern nun auch Privatanleger.

USA: Milliardär Buffett zieht sich vollständig aus Derivaten zurück
Die US-Holding Berkshire Hathaway des Milliardärs Warren Buffett hat sich fast vollständig aus dem Markt für Derivate zurückgezogen. Ein letztes größeres Geschäft wurde im Juli abgewickelt. Der Rückzug kann als Vorsorge für eine erwartete Krise verstanden werden. Weiterlesen

Emittentenrisiken
8 Jahre nach „Lehman“ scheinen Anleger dieses Risiko schon wieder voll aus dem Auge verloren zu haben. Knapp 70 Milliarden Anlegergelder stecken schon wieder in Zertifikaten, also in meist ungesicherten Inhaberschuldverschreibungen, wo die ausgebende Bank alleiniger Schuldner für die künftige Rückzahlung ist. Die berühmte Einlagensicherung gilt nicht für solche Papiere. Bei Bankensanierungen werden Zertifikatebesitzer, auch der Staat/Steuerzahler wird dafür wohl nicht mehr einspringen wollen, die ersten Leidtragenden sein. Keine Frage: Zertifikate der Deutschen Bank sollte man besser nicht mehr halten. Mein Tipp ist allerdings viel rigoroser: Zertifikate, egal von wem begeben, sollte man rigoros zum Verkauf stellen. Damit verbunden sind unnötige Risiken. Risiken, die man schlicht und einfach vermeiden kann. Quelle: Geldbrief

Grönland: Was ist Schneegolf bzw. Eisgolf?
Der Golfsport ist normalerweise eine typische Sommersportart. Da es in Grönland aber so gut wie keinen Sommer gibt, hat man das Ganze einfach umfunktioniert: Die Greens heißen hier natürlich Whites und sind präparierte Eisflächen. Dagegen sind die Bälle grün (oder rot).
Der nördlichste Golfplatz der Welt liegt in Grönland bei Uummannq, wo seit 1999 die Eisgolf-Weltmeisterschaften veranstaltet werden. Wegen der zunehmenden Erderwärmung, die in Grönland zur vermehrten Gletscher- und Eisschmelze führt, fallen sie bisweilen auch mal aus.
Schneegolf ist ein Angebot mancher Wintersportorte in Finnland und Österreich.

Frage: Warum steht auf allen Reißverschlüssen „YKK“?
YKK ist die Abkürzung für Yoshida Kogyo Kabushikigaisha. Klingt Japanisch und ist es auch. YKK ist der größte Reißverschluss-Hersteller der Welt. Das Unternehmen wurde bereits 1934 gegründet und hat 40.000 Mitarbeiter in 71 Ländern. Der Grund, warum man auf Reißverschlüssen fasst nur „YKK“ lesen kann, ist, dass der Hersteller mit riesigem Abstand Weltmarktführer ist.

Kempten: Mann vergisst eigenes Auto an der Tankstelle
Nach dem Tanken an einer Tankstation in Kempten (Bayern), hat ein 32-Jähriger Mann offenbar sein Fahrzeug nach dem Bezahlen vergessen und sich zu Fuß auf den Heimweg gemacht.
Eine Mitarbeiterin der Tankstelle rief schließlich die Polizei, da sie bemerkte, dass der Wagen schon länger ohne Fahrer an der Zapfsäule stand.
Die Beamten konnten den Mann letztendlich stark alkoholisiert zu Hause ausfindig machen. Der Betrunkene hat nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu rechnen. (Quelle: t-online.de/shortnews.de)

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