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Wie man einen Unternehmer-Kredit bekommt, auch wenn die Sicherheiten nicht reichen

Sie haben etwas Kapital und Sicherheiten für eine Existenzgründung oder eine Firmenübernahme, aber es reicht nicht ganz? Dann gibt es die Möglichkeit, den Kredit mit einer sog. öffentlichen Bürgschaft abzusichern.

Hierzu gibt es in jedem Bundesland spezielle Bürgschaftsbanken, die von IHKs, Handwerkskammern und Wirtschaftsverbänden getragen werden und Unternehmer sowie Freiberufler bei Kreditfinanzierungen unterstützen.

Dorthin können sich Antragsteller auch wenden bei Investitionen in Maschinen, Gebäude, Warenlager, Betriebsmittel oder zur Erhöhung der Kontokorrent-Kreditlinie.

Beispiel:

  • Für eine Investition werden 70.000 Euro benötigt.
  • Der Kreditnehmer hat aber nur Eigenkapital und Sicherheiten in Höhe von 40.000 Euro.
  • Die Bürgschaft der Bürgschaftsbank deckt die fehlenden 30.000 Euro ab.

Die Beantragung der Bürgschaft geschieht entweder über die (Haus-)Bank, bei der man den eigentlichen Kredit beantragt oder kann bei Kreditsummen bis 100.000 Euro auch direkt bei der Bürgschaftsbank gestellt werden.

Wird über die Bank beantragt, wird ein kompletter zweiter Satz Unterlagen benötigt, weil die Bürgschaftsbank selbstständig noch einmal Investitionsvorhaben und Bonität prüft.
Theoretisch kann die Bürgschaftsbank auch ablehnen, selbst wenn die Hausbank den Kreditantrag genehmigt hat.

Die Bürgschaftsbanken bürgen für 50-80% der Kreditsumme ohne Sicherheiten. Die Obergrenze liegt bei 1 Million Euro.

Für die Bürgschaft muss eine einmalige Bearbeitungsgebühr zwischen 0,8 und 1,5% der Bürgschaftssumme sowie eine jährliche Gebühr zwischen 1 und 1,5% bezahlt werden.

Liste der Bürgschaftsbanken

© Copyright: Roland Benn
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